Evangelium und Kirche

Herbsttagung 2021

Diskussion auf der EuK-Jahrestagung. Vorne links: Elisabeth Zoll. Rechts: Christoph Schweizer.

Kirche gestalten in unübersichtlichen Zeiten

Auf seiner Jahrestagung Anfang Oktober 2021 hat „Evangelium und Kirche“ selbstkritisch den Blick auf die Rolle der Kirche in der Pandemie gerichtet. „Eine Kirche, die sich in Krisenzeiten zurückzieht, gibt ein schlechtes Bild ab“, sagte der Landesvorsitzende Ernst-Wilhelm Gohl. „Wir sind schuldig geworden.“

Die Journalistin Elisabeth Zoll legte den Finger auf diesen wunden Punkt. „Zum Ausgang der Pandemie braucht es in der Kirche neue Überlegungen, was der Dienst am Menschen bedeutet“, sagte sie auf der Jahrestagung in Stetten/Fildern.

Der Theologe Georg Ottmar war dafür, die Kirche als ein vernetztes Miteinander der Verschiedenen zu sehen. Dieses Netzwerk müsse aber bewusst gestaltet werden. „Gott will uns als Verbündete und Freunde, als Zeuginnen und Zeugen“, sagte Ottmar.

  

Lesen Sie hier zwei Beiträge über die Diskussion auf der EuK-Jahrestagung: